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„Wir verwenden KI zum Nutzen unserer Kunden“

Vor vier Jahren haben Dr. Gerhard Rolletschek und Dr. Christian Bauer die Firma Glanos GmbH gegründet. Im Interview spricht Herr Dr. Rolletschek über ihre Ziele und ihre Beweggründe für die Existenzgründung.

Warum haben Sie und Herr Dr. Christian Bauer die Firma Glanos GmbH gegründet, was war und ist Ihre Vision?

Als Experten für Statistik und semantisches Text Mining haben Dr. Christian Bauer und ich uns zusammen getan, um unsere Synergien dafür zu nutzen, Menschen sich wiederholende Arbeiten abzunehmen und sie frei für kreative und selbstbestimmte Aufgaben zu machen. Dazu setzen wir auf die Entwicklung von individuellen Lösungen im Bereich semantischer Daten- und Textanalyse.

Wofür steht die Firma Glanos?

Die Firma Glanos steht für klare, transparente Lösungen. Wir bieten unseren Kunden Lösungen, bei denen diese konkret nachvollziehen können, was passiert, eine Form von Blackbox, die andere Unternehmen anbieten, um die Kunden von ihnen abhängig zu machen, wird es bei uns nicht geben. Dafür steht auch unser Name „Glanos“. Dieser Flussname kommt aus dem Keltischen und bedeutet „rein, klar“. Bereits dadurch wollten wir ausdrücken, dass Kunden uns immer vertrauen können, wenn es um Transparenz geht.

Was zeichnet Glanos im Gegensatz zu anderen Unternehmen aus?

Wir setzen bei unserer Datenanalyse auf einen hohen Recall und eine hohe Precision. Durch unsere auf die Kunden angepassten Lösungen und unsere Expertise in Statistik und Computerlinguistik in Kombination mit unserer jahrelangen Erfahrung in diesem Bereich erreichen wir weit höhere Werte als unsere Mitbewerber.

Was waren Ihre Ziele für die ersten Jahre?

Wir wollten möglichst schnell ein schlagkräftiges Team aufbauen und organisch wachsen. Beides ist uns sehr gut gelungen. Wir bestehen weiterhin ohne Fremdinvestitionen und konnten unser Team innerhalb von drei Jahren von zwei Mitarbeiter im Jahr 2013 auf über zwölf aufstocken.

Was haben Sie aus den ersten Jahren gelernt? Welche Tipps haben Sie für Existenzgründer?

Es ist wichtig, einen langen Atem zu haben, schnell Mitglied in relevanten Netzwerken zu werden und sich Kooperationspartner zu suchen. Dabei haben wir auch immer weiter über den Tellerrand geschaut, um weiter innovativ arbeiten zu können. Wir haben uns außerdem frühzeitig über Förderungen, die es für Gründer gibt, informiert und diese beantragt.

Was waren Ihre persönlichen Highlights?

Meine persönlichen Highlights sind unsere regelmäßigen Team-Events, sei es ein Treffen auf der Cart-Rennbahn, eine Arbeitswoche am Gardasee oder unser monatliches Weißwurst-Frühstück. Und natürlich natürlich die Entwicklung einer komplett neuen Lösung im Bereich Compliance und Regulatorien.

Was war Ihre größte Herausforderung?

Die langen Vertriebszyklen. Vom ersten Kundengespräch bis zur Rechnungsstellung kann dadurch, dass wir individuell sehr angepasste Lösungen anbieten, ein langer Zeitraum liegen. Umso wichtiger ist es, eine gut gefüllte Vertriebs-Pipeline zu haben.

Welche Ziele haben Sie für die nächsten Jahre?

Wir wollen natürlich weiter organisch wachsen und unsere Position auf dem Markt als etablierter Player weiter stärken. Außerdem wollen wir Artificial Intelligence weiter in unsere Produkte zum Nutzen unserer Kunden integrieren, um aus dem Buzzword AI Lösungen abzuleiten, die Probleme im echten Leben angehen.

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